Organisatorische Durchführung, Nebenwirkungen, Erfolgsquote, Risiken und Komplikationsmöglichkeiten

Organisatorische Durchführung:
Die Myom-Embolisation wird in Zusammenarbeit mit der Frauenklinik I unseres Hauses (namentlich mit Herrn Chefarzt Dr. med. Muhs) durchgeführt.

Die Patientin, die sich für die Durchführung einer Myom-Embolisation interessiert, nimmt Kontakt mit der Radiologischen Klinik (namentlich mit Herrn Oberarzt Dr. med. Rott) auf und wird dort zunächst nochmals ausführlich über die Behandlungsmethode informiert. Dann wird sie in der Frauenklinik gynäkologisch und einschließlich transvaginalem Ultraschall durch einen Gynäkologen oder eine Gynäkologin untersucht.

Für die Myom-Embolisation ist eine stationäre Aufnahme (in der Frauenklinik) erforderlich.

Am Tag der stationären Aufnahme wird die Myom-Embolisation in der Radiologischen Klinik durch Herrn OA Dr. Rott durchgeführt. Die Entlassung erfolgt in der Regel schon am nächsten Tag.

Nebenwirkungen:
Die Myom-Embolisation ist grundsätzlich mit einem sogenannten Postembolisationssyndrom verbunden.
Es bedeutet dieses, daß unmittelbar nach der Embolisation für einige Stunden Schmerzen im Unterleib, eventuell zusätzlich auch Übelkeit und seltener eine geringfügige Temperaturerhöhung auftreten. Um diese Beschwerden ausreichend zu lindern, erhält die Patientin Schmerzmittel und gegebenenfalls auch Medikamente gegen Übelkeit. In geringerer Form können die genannten Beschwerden auch noch längere Zeit, d. h. über einige Tage andauern.

Erfolgsquote:
In der Regel sind 2-3 Monate nach einer Myom-Embolisation hierdurch die Myom-bedingten Beschwerden (Blutungsstörungen, Drucksymptome) ausreichend und dauerhaft beseitigt.
Im eigenen Haus beträgt die Zufriedenheit der Patientinnen mit dem Ergebnis der Behandlung nach 3 Monaten nahezu 95% (statistische Auswertung der Befragung der ersten 100 behandelten Frauen).

Risiken und Komplikationsmöglichkeiten:
Die medizinischen Risiken der Behandlungsmethode Myom-Embolisation sind gegenüber vergleichbaren gynäkologischen Operationen nicht erhöht. Insbesondere ernsthafte bzw. schwere Komplikationen sind nach einer Myom-Embolisation selten und treten nachweisbar seltener als nach einer Operation auf.