Erfolgsrate

Umfangreiche kontrollierte Studien belegen eine technische Erfolgsrate der Methode von ca. 98%, wodurch die Beschwerden der Patientinnen in mehr als 90% der Fälle mit Erfolg behandelt werden können (klinische Erfolgsrate).

 

Komplikationsmöglichkeiten

Die Myomembolisation ist insgesamt sehr komplikationsarm. Dennoch können wie bei nahezu allen wirkungsvollen Behandlungsmethoden Komplikationen nicht ganz ausgeschlossen werden.

Infektion:
In etwa 1-2% der Embolisationsbehandlungen ist mit einer infektiösen Entzündung der Gebärmutter zu rechnen, welche eine zusätzliche Antibiotika-Therapie erfordert. Im sehr seltenen Falle einer eitrigen Entzündung der Gebärmutter im Anschluß an eine Embolisation muß eventuell als schwerwiegendste Konsequenz die Gebärmutter doch operativ entfernt werden.

Postembolisationssyndrom:
Das o.g. Postembolisationssyndrom tritt in milder Form mehr oder weniger regelmäßig für kurze Zeit auf, ist jedoch durch Medikamente gut zu beeinflussen und nicht als Komplikation im eigentlichen Sinne zu bewerten.

Embolisat-Verschleppung:
Die Gebärmutterarterie liegt in der Nähe von Gefäßen, welche auch die Schleimhaut der Scheide versorgen. Somit ist theoretisch eine Verschleppung von Kunststoffpartikeln in diese Gefäße mit eventuellen vorübergehenden Schleimhautschädigungen möglich. Eine solche Komplikation tritt jedoch nur äußerst selten auf.

Ausbleiben der Regel:
In Ausnahmefällen (ca. 1-2%) kommt es nach einer Myomembolisation zum vorzeitigen dauerhaften Ausbleiben der Regelblutung (permanente Amenorrhoe). Es betrifft dieses jedoch vornehmlich Patientinnen, die bereits kurz vor dem Eintritt in die Wechseljahre stehen.

Ausstoßung des Myoms:
Unmittelbar im Bereich der inneren Auskleidung der Gebärmutter gelegene Myome (submuköse Myome) können durch die Embolisationsbehandlung so stark schrumpfen, daß sie den Kontakt zum umgebenden Gewebe verlieren und nach innen in die Gebärmutterhöhle abgegeben werden. Sie können dort zu periodenartigen Beschwerden führen, so daß sie vom Gynäkologen mittels einer Spiegelung entfernt werden müssen, oder sich auch noch nach mehreren Wochen spontan über die Scheide entleeren.

Sonstige Komplikationen:
Hierunter fallen seltene Komplikationen durch die Katheterisierung der Gefäße und die Kontrastmittelgabe, d.h. Risiken wie bei jeder routinemäßigen Gefäßuntersuchung (Angiographie).

 

Kontraindikationen