Embolisationsbehandlung

Die Embolisation im allgemeinen ist eine seit Jahrzehnten bewährte Behandlungsmethode, welche von interventionell tätigen Radiologen (speziell in röntgenologisch-kontrollierten Behandlungen erfahrenen Röntgenärzten) durchgeführt wird. Es werden dabei nach einer Gefäßpunktion mit einem Katheter (ca. 1,5mm dünner Kunststoffschlauch) kleinste Partikel (z.B. Kunststoffkügelchen) in ein Blutgefäß gespritzt um das Blutgefäß zu verstopfen (embolisieren) und damit die Blutversorgung an der entsprechenden Stelle gezielt möglichst vollständig zu stoppen und beispielsweise eine Geschwulst "auszutrocknen". Die Methode Embolisation wird zur Behandlung verschiedener Erkrankungen angewandt. Zur Behandlung von Myom-bedingten Beschwerden wird sie in Europa, Nordamerika, Japan und nahezu sämtlichen übrigen Ländern mit vergleichbarem Standard des Gesundheitswesens ebenso schon seit Jahren genutzt und hierbei als nur minimal-invasive, d.h. schonende Therapieform betrachtet.

Die Embolisation ist eine nicht-operative, Gebärmutter-erhaltende und ohne Narkoseverfahren auskommende Behandlungsmethode.

Abbildung 2

 

Durchführung der Myom-Embolisation